Leistungsspektrum
In meiner Ordination habe ich die Möglichkeit, Ihre individuellen Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen und umfassend Zeit für die Abklärung und Behandlung des gesamten kardiologisch-internistischen Spektrums zu bieten:
Abklärung von Bluthochdruck
Die Abklärung von Bluthochdruck umfasst üblicherweise Anamnese, körperliche Untersuchung, Blutdruckmessung (auch 24-Stunden-Messung), EKG, Echokardiographie und Blutuntersuchungen.
Gegebenenfalls kann auch eine weitere Diagnostik wie Urinuntersuchungen sowie Nieren- und Gefäßdiagnostik notwendig sein.
Ein Besuch beim Kardiologen ist insbesondere bei schwer kontrollierbarem Bluthochdruck, Symptomen wie Brustschmerzen oder Atemnot, Organschäden oder plötzlichem Blutdruckanstieg wichtig.
Auch bei zusätzlichen Risikofaktoren (z. B. Diabetes, Übergewicht) oder Verdacht auf sekundäre Ursachen (z. B. Nierenerkrankungen) sollte der Bluthochdruck gründlich abgeklärt werden.
Bei neu diagnostiziertem Bluthochdruck ist ebenfalls eine kardiologische Untersuchung sinnvoll. Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, um Schäden am Herz-Kreislauf-System zu verhindern.
Abklärung bei Herzerkrankungen wie KHK, Herzklappenerkrankungen und Herzschwäche
Üblicherweise sollte man bei Herzerkrankungen wie KHK, Herzklappenerkrankungen und Herzschwäche regelmäßig alle 6 bis 12 Monate zum Kardiologen gehen, um die Herzgesundheit zu überwachen und ggf. Therapie-Anpassungen vorzunehmen. Bei akuten Veränderungen oder neuen Symptomen wie Brustschmerzen, Atemnot oder Schwindel sollte sofort ein Termin vereinbart werden.
Die Abklärung umfasst in der Regel Anamnese, körperliche Untersuchung, EKG, Echokardiographie, Blutuntersuchung, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG sowie ggf.
Stress-Echokardiographie, Herz-CT/-MRT und Herzkatheteruntersuchung.
Kontrolle nach einer Herzoperation oder -intervention
Nach einem Herzeingriff sollte man in der Regel 1–3 Monate danach zur kardiologischen Kontrolle gehen, um die Heilung und Funktion des Herzens zu überprüfen. Weitere Kontrollen sind je nach Eingriff und Gesundheitszustand alle 6–12 Monate sinvoll.
Die Kontrolle umfasst Anamnese, körperliche Untersuchung, EKG, Echokardiographie, Blutuntersuchungen, Wundkontrolle sowie Überprüfung von Herzfunktion, Rhythmus und Medikamentenwirkung. Gegebenenfalls kann auch eine weitere Diagnostik wie eine Ergometrie oder Stress-Echokardiographie erforderlich sein.
Diese Untersuchungen helfen, Komplikationen frühzeitig zu erkennen und die Behandlung anzupassen.
Abklärung von Brustschmerzen
Schmerzen in der Brust sollten immer ernst genommen werden, da sie auf gefährliche Herzprobleme hinweisen können, einschließlich eines drohenden Herzinfarkts.
Die Abklärung von Brustschmerzen umfasst Anamnese, körperliche Untersuchung, EKG, Herzultraschall (Echokardiographie) und Blutuntersuchungen.
Gegebenenfalls kann auch eine weiterführende Diagnostik wie Belastungs-EKG, Stress-Echokardiographie, Herz-CT oder Herzkatheteruntersuchung notwendig sein.
Abklärung von Atemnot
Atemnot kann viele Ursachen haben (z. B. Lungenprobleme, Blutarmut usw.). Häufig kann Atemnot jedoch auch ein Symptom einer Herzkrankheit sein und sollte nicht ignoriert werden.
Die kardiologische Abklärung von Atemnot umfasst Anamnese, körperliche Untersuchung, EKG, Herzultraschall (Echokardiographie) und Blutuntersuchung.
Gegebenenfalls kann auch eine weiterführende Diagnostik wie Belastungs-EKG, Stress-Echokardiographie, Langzeit-EKG, Herz-CT, Herzkatheteruntersuchung oder Spiroergometrie notwendig sein.
Abklärung von Herzrhythmusstörungen
Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) können harmlos oder gefährlich sein.
Zum Kardiologen sollte man bei Herzrhythmusstörungen gehen, wenn sie häufig oder anhaltend sind oder mit Symptomen wie Brustschmerzen, Atemnot, Schwindel oder Ohnmacht einhergehen.
Auch bei Verdacht auf Vorhofflimmern, Belastungsbeschwerden oder bekannten Herzerkrankungen ist eine Abklärung wichtig.
Die Abklärung von Herzrhythmusstörungen umfasst Anamnese, körperliche Untersuchung, Ruhe-EKG, Langzeit-EKG, Echokardiographie, Blutuntersuchung und gegebenenfalls Event-Rekorder-Untersuchung.
Manchmal kann auch eine weiterführende Diagnostik wie ein Belastungs-EKG, die Implantation eines Loop-Rekorders oder eine elektrophysiologische Untersuchung (EPU) notwendig sein.
Screening auf Verengungen der Halsgefäße
Das Screening auf Halsgefäßverengungen umfasst eine Ultraschalluntersuchung (Doppler-/Duplexsonografie), um arterielle Engstellen frühzeitig zu erkennen.
Der Ultraschall der Halsschlagadern ist sinnvoll bei neurologischen Symptomen (wie Taubheitsgefühl, Sehstörungen, Schwäche oder Sprachstörungen), bei einer Schlaganfall-Vorgeschichte sowie bei Vorliegen von Risikofaktoren (wie Bluthochdruck oder Diabetes). Auch vor bestimmten chirurgischen Eingriffen oder zur Überwachung von Atherosklerose wird er häufig empfohlen.
Vorsorgeuntersuchung vor atherosklerotischen Erkrankungen
Eine kardiologische Vorsorgeuntersuchung umfasst eine Risikofaktor-Analyse, Laboruntersuchungen, Blutdruckmessung, EKG, Herz-Ultraschall sowie ggf. Gefäß-Ultraschall zur Früherkennung atherosklerotischer Veränderungen und gegebenenfalls Einleitung präventiver Maßnahmen.
Freigabe-Untersuchung vor Operationen
Die kardiologische Freigabe-Untersuchung vor Operationen umfasst Anamnese, körperliche Untersuchung, EKG, Blutdruckmessung, Herz-Ultraschall und ggf. Belastungstests.
Sie ist insbesondere sinnvoll bei bekannten Herzkrankheiten (z. B. koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, Arrhythmien), bei Bluthochdruck, Diabetes oder anderen Risikofaktoren, bei Vorliegen von Symptomen wie Brustschmerzen oder Atemnot, bei älteren Patienten oder wenn eine größere, belastende Operation geplant ist.
Die kardiologische Untersuchung hilft sicher zu stellen, dass das Herz ausreichend stabil ist, um den Stress einer Operation zu bewältigen